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Wie alles begann

Im Februar 2000 wird Jürgen Bär nach 15-jähriger Präsidentschaft aus dem aktiven Dienst verabschiedet und übergibt das Kommando an seinen "Vize" Michael Walther. In der Kulisse unseres Raumschiffes "Vorstadtteich" ein bewegender Augenblick für alle Anwesenden. Unter stehenden Ovationen des Publikums erhält Jürgen Bär den "Großen Verdienstorden des GCC" und wird zum Ehrenpräsidenten ernannt.

2. Haus & Hoffest am 1.Juli 2000. Der GCC begrüßt viele große und kleine Gäste zu einem bunten Programm. Der Eintritt ist wie immer frei und es gibt wertvolle Preise bei verschiedenen Wettbewerben zu gewinnen. Mit uns und den Hänicher Bürgern feiert an diesem Tag der Pocha - Service aus Oranienbaum sein 10-jähriges Betriebsjubiläum. Die Auftritte der Minifunken, der Kleenex - Girls, sowie weiterer Reinigungsspezialisten runden das Programm ab. Premiere für die
TOSCA SURVIVAL BAND 2000 mit ihrer Sängerin Anne W. aus GHC. Der gesamte GCC ist an diesem Tag auf den Beinen und sorgt für Stimmung bis spät in die Nacht.

Am 11.11. 2000 schreibt der GCC wieder einmal Stadtgeschichte. Erstmalig wird auf dem restaurierten Wasserturm die blau-gelbe Fahne des GCC durch das neue Prinzenpaar mit seinem Elferrat gehisst. Neu ist auch der Auftritt des Orient-Orchesters zu den Abendveranstaltungen. Ein Spaß bei dem alle Elferratsmitglieder zu vorhandenen Musikinstrumenten gegriffen haben und nach einigen Übungsstunden tatsächlich als Live-Musiker einmarschiert sind.

Zur Tradition ist es schon geworden, das mittlerweile 3.Haus & Hoffest. Ein Name, den die Hänicher Bürger recht schnell in ihren Sprachschatz aufgenommen haben. Es ist ein so genanntes HP-Fest. Auf gut deutsch: Haste - Pech, wenn du nicht dabei warst! Spezial Guest: Der neue Bürgermeister Harry Rußbült, nicht als Politiker sondern mit Sohn und Sängerin Ewa und einem vom Publikum begeistert aufgenommenen einstündigen Programm.

Für die Sieger in den abendlichen Wettbewerben spendieren wir jährlich 2x2 Reisegutscheine incl. Hotelübernachtung und Besuch einer Karnevalssitzung mit dem GCC nach Köln . Dies ist dem Umstand zu verdanken, dass der dortige Präsident Willi Ferling ausgerechnet in der Grünen Gasse, in der das heutige Vereinhaus des GCC steht, geboren wurde. Nach dem Besuch einer unserer Abendveranstaltung im Jahr 1999, lud er uns spontan nach Köln ein. So ist auch wieder am 4. Januar 2002 ein Bus voller Narren von Hänichen nach Kölle gerollt.

Im November hatte unser dienstältester Büttenredner, den alle nur unter seinem Spitznamen Karlo kennen, sein 25-jähriges Bühnenjubiläum und sich somit ein Dankeschön der besonderen Art verdient.

Die 28.Session brachte einige Jubiläen befreundeter Narrenvereinigungen. So konnten wir dem Faschings - Klub - Schlaitz zum 25jährigen und und der Ranjeboomer Narrengilde zum 30jährigen Bestehen gratulieren. Mit ihnen verbindet uns eine lange Freundschaft und jeder hat die Entwicklung des anderen ein wenig miterlebt. Zum ersten Mal waren zum Rosensonntagsumzug die Möhlauer Narren vertreten und boten als Zugabe noch einige Kostproben aus ihrem aktuellen Programm. Wir waren uns einig, dass dies keine Eintagsfliege bleiben soll und wir uns spätestens zum Haus & Hoffest wieder sehen werden.

Nachdem unsere Haus&Hoffeste zum festen Bestandteil des Vereinslebens geworden sind, haben uns viele Hänicher Bürger förmlich gedrängt doch nicht bis zum Sommer mit solch einem Fest zu warten, sondern schon im Frühling damit anzufangen. So fand im Jahr 2003 das I. Frühlingsfest des GCC statt. Es sollte nicht die Ausmaße eines Haus&Hoffestes haben und trotzdem dem Publikum den gewohnten Spaß bringen. Wir haben weder Kosten noch Mühe gescheut und hochrangige Künstler engagiert. Mit diesem Programm konnten wir uns auch bei vielen Sponsoren und Freunden des GCC für ihre jahrelange Treue zum Klub bedanken. Der Vorsatz, dieses Fest in einem kleineren Rahmen zu belassen, hatte sich dann gegen 21.00 Uhr wieder erübrigt ....wie immer!

Die 30.Session steht vor der Tür. Anlass, auch etwas in der Geschichte des GCC zu kramen. So gelingt es uns mit Hilfe Hänicher Bürger die Namen und auch Bilder der Prinzenpaare aus den 50er Jahren zu ergründen. Zur Weihnachtsfeier versucht sich der Elferrat als Schützenkompanie. Eine von unserem langjährigen Freund Johannes Meyer gestiftete Schützenscheibe gibt das Ziel für die sonst eher friedlichen gesonnenen Minister des GCC ab. Die Veranstaltungen um den Rosenmontag sind voller Überraschungen der befreundeten Vereine aus Schlaitz und Oranienbaum und als Höhepunkt ein Jubiläumsumzug der diesen Namen auch verdient.

Ende Mai war Gräfenhainichen Gastgeber für das Städtepartnerschaftstreffen. Nachdem die Gäste viele Termine in und um Gräfenhainichen absolviert hatten, durften sie sich am Abend bei uns im Klub erholen. Obwohl uns Petrus nicht mit eitel Sonnenschein und vorsommerlichen Temperaturen verwöhnte, fanden es die Gäste der drei Partnerstädte von Gräfenhainichen doch urgemütlich. Ich denke wir sind bei ihnen in angenehmer Erinnerung geblieben. Eine kleine Bildergalerie gibt es hier.

Was macht man mit alten Schmalfilmen? Entweder im Schrank verstauben lassen oder einfach mal öffentlich vorführen. Aus dieser Überlegung entstand die Idee für die  „Hänicher Flimmerstunde “. Im urgemütlichen Ambiente unserer alten Scheune zeigten wir  z.B. wie 1968 das neue Kreuz auf die Spitze der Kirche St. Marien gekommen ist, 1959 der Poetenweg mit „Deißners Kuhweide“ zum rodeln genutzt wurde oder warum Täve Schur 1962 in Hänichen nicht gewonnen hat. Einige hundert Besucher dankten es uns mit ihrem Besuch und forderten sogleich eine Fortsetzung.

Nach einer sehr kurzen 31.Session mit einem phantastischen Rosensonntagsumzug, bei dem es Anfang Februar keine Schneeflocken sondern Bonbons und Schokolade regnete, liefen schon die Vorbereitungen für einen weiteren kulturellen Höhepunkt.

Die I. Kultur & Erlebnisnacht in Gräfenhainichen wird zu einem grandiosen Erfolg. Die Idee stammte vom GCC-Mitglied Mathias Kolander, seines Zeichens der Wasserturmvoigt unserer Stadt. Ein breit gefächertes Kulturangebot von Klassik, Jazz, Dixieland, Blues, Kabarett, Chorgesang und Literatur sollte anlässlich des Geburtstages von Paul Gerhardt am 12.März die Bürger hinter dem Ofen hervorlocken. Im Stundenrythmus hatte jeder die Gelegenheit die verschiedenen Veranstaltungsorte zu besuchen. Die Räumlichkeiten platzten förmlich aus allen Nähten. Beim GCC spielten Igor Flach & Blues-Rudi bis weit nach Mitternacht. 1A Blues vom Feinsten ist nicht nur ein Werbespruch auf ihren Plakaten sonder trifft den Nagel auf den Kopf!

Und wieder der Ruf nach Wiederholung der Erlebnisnacht - Ich denke es wird eine Tradition.

bis hier schrieb Michael Walther
Präsident des GCC bis 2005

 

 
Die Etappen